Figuren

Figuren

Stadtführer in zeitgenössisch angelehnten Gewandungen begleiten Sie durch verschiedene Epochen der Hildesheimer Stadtgeschichte. Sie erzählen von Sitten und Gebräuchen ihrer Zeit, von Licht- und Schattenseiten des städtischen Lebens. Die Vergangenheit wird lebendig.

Unten finden Sie alle Figuren, welche derzeit in unserem Repertoire sind (sortiert nach Zeitalter).

11. -15. Jahrhundert
Bischofsköchin Martha
Martha
Martha ist die Köchin Bischof Bernwards. Die selbstbewusste Frau sorgt für ihren Herrn und kennt die Streiche der Domschüler.

ABT THEODERICH
Der tatkräftige Abt des Benediktinerklosters St. Michael sorgt mit unerschütterlichem Mut und großer Zielstrebigkeit
für die Heiligsprechung des Bischofs Bernward. 

Die Papesche
Die Papesche hat als Witwe im Jahre 1492 gegen das Testament ihres Mannes gekämpft. Als Imkerin verkauft sie Wachskerzen und den besten Honig in Hildesheim.

Jutta Koderolv
Jutta Koderolv
Die fleißige Handwerkerin wird als lästige Witwe beschimpft. Sie kämpft für ihr Recht und wurde als erste Frau in deutschen Landen in eine Zunft aufgenommen – und das im Jahr 1408.
Gräfin Schonetta
Die Dame von Stand findet Schutz vor ihrem undankbaren Ehemann und seiner räuberischen Verwandtschaft beim Hildesheimer Bischof.

16. Jahrhundert
Knochenhauerin Gerda

Gerda gehört zur einflussreichen Zunft der Knochenhauer. Im prächtigen Zunfthaus am Markt verkauft sie Fleisch und berichtet den Kunden vom Leben der Fleischer.
Muhme Lene
Muhme Lene
Die Muhme kennt alle alten Sagen und Geschichten und ist immer für ein wenig Tratsch zu haben. Was sie nicht weiß, weiß niemand.

Mette Wildefüer

Sie ist stolz auf ihren Eheherrn Hans Wildefüer, den Bürgermeister der Stadt, und hütet ein verfängliches Geheimnis.

Anna Wedemeyer, eheliche Brandis

Seit 1587 ist sie die tugendhafte und eheliche Hausfrau von Joachim Brandis d. Jüngeren. Gern schwelgt sie in Erinnerungen an ihre prachtvolle Hochzeit.

FehlendesBild
Hilda, Witwe des Garnhändlers

Zu einigem Reichtum ist die Garnhändlerin gekommen, als ein Traum ihr Leben verändert. Sie sieht ihren verstorbenen Ehemann als Betrüger in der Hölle schmoren.

Adelheid Brandis, eheliche Arneken

Adelheid stammt aus der angesehenen Bürgermeisterfamilie Brandis. Auch ihr Eheherr, Henni Arneken, steht der Stadtregierung vor. Je größer seine Erfolge, desto mehr Neider hat er.

Berthe

Von der Stadtgesellschaft verstoßen und für tot erklärt, hofft die aussätzige Bettlerin auf Almosen. Sie beklagt die schaurige Prozedur der Lepra-Schau.

Lisbeth

Über das mutige Weib des Schusters Johannes aus der Neustadt wird viel getuschelt. Mit dem Teufel selbst soll sie es aufgenommen haben.

Geseke Moller

Die Kräuterkundige und Wehfrau ist nicht nur in der Neustadt geschätzt, wird aber zur gleichen Zeit als Hexe verschrieen und sogar gefürchtet.

Ingejaard
Ingegjerd
Die hansischen Verbindungen haben die norwegische Händlersfrau in die Stadt geführt – sie ist mit ihrem Eheherrn Gast des Bürgermeisters Wildefuer.

Barbelin
Barbelin Diederich

Das Eheweib des Hildesheimer Scharfrichters, stolz auf die Kunstfertigkeit ihres Mannes, muss sich dennoch mit Familienproblemen plagen.

Katharina Stoberin
Wie es in einer Badestube zugeht, weiß die Stoberin am besten. Sie schwärmt von den Vorzügen eines Besuchs und von den Dingen, die der Bader seinen Kunden bieten kann.

Harmen Sprenger
Der Bürgermeister regiert Hildesheim nach der Einführung der Reformation ab 1542 mit strenger Hand. Seine Entscheidungen haben große Auswirkungen auf die Stadt.

Mechthild
Sie wurde als arme Magd verführt und hat ihr Kind ins Kloster gegeben, um der großen Schande zu entgehen. Sie weiß, dass Kindsmord in Hildesheim grausam betraft wird.

17. & 18. Jahrhundert
Hulda
Die Abtrittanbieterin ist ein willkommener Anblick für jeden, den es drückt und zwickt. Gern erleichtert man sich in ihre Eimer. Frisches Stroh und wohlriechende Kräuter hat sie immer dabei.
Catharina Helena Dörrien
Die Pastorentochter schreibt pädagogische Werke und ist eine allgemein anerkannte Botanikerin. Ihr  „kleines bißchen Genie“ zeigt sie gern.
Ilse Ursula Jordan, eheliche Behrens
In den Wirren des 30-jährigen Krieges wächst sie in der Stadt auf. Ihr Vater und ihr Eheherr  sind studierte Ärzte, denen es nicht an Arbeit mangelt.
Triene
Die kesse Schankmagd des Ratskellers spitzt genau die Ohren, wenn sie die Gäste mit gutem Bier und Braten versorgt. Aber wehe dem, der versucht sich etwas bei ihr herauszunehmen.

19. & 20. Jahrhundert
Luise Cooper

Die Pastorentochter ist Autorin und Entwicklungshelferin in China. Dort gründet sie 1890 die Hildesheimer Blindenmission.
Julie v. Egloffstein
Die glückliche Zeichnerin des Geheimrats Goethe lebt bei ihrer Verwandtschaft in der Stadt. Sie kämpft ihr Leben lang darum, mehr als nur eine dilettierende Kunstmamsell zu sein.
Elise Bartels
Die SPD-Abgeordnete der Stadt Hildesheim kommt als Nachrückerin in den Berliner Reichstag. Sie kämpft für die Rechte der Arbeiterschaft und für die Schulbildung der Kinder.
Leonie Meyerhof
Leonie stammt aus einer begüterten jüdischen Bürgerfamilie. Als Autorin und Journalistin möchte sie Frauen ermutigen, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ihr „Frauenbrevier für männerfeindliche Stunden“ ist mit spitzer Feder geschrieben.
Dorothea Borchers
Dorothea Borchers
Sie ist eine gut ausgebildete Hebamme und weiß, männlicher Arroganz und Ignoranz zu trotzen und dennoch gute Dienste für die Schwangeren zu leisten.
Wilhelmine Lüntzel
Wilhelmine Lüntzel 
Das fromme und unverheiratete Fräulein versorgt eifrig den Haushalt ihres Bruders, damit er seinen wichtigen Tätigkeiten für die Stadt nachgehen kann.
Mamsell Else
Mamsell Else
Else, vormals junge Magd, hat es geschafft. Seit Jahren ist sie Wirtschafterin bei Senator Hermann Römer. Sie bewundert ihren Dienstherren und erzählt gerne von seinen Verdiensten für die Stadt.
Lotte vom Berge
Die „schwatte Lotte“, im 19. Jahrhundert eine Tagelöhnerwitwe vom Moritzberg, ist zwar nicht gebildet, blickt aber mit gesundem Menschenverstand aufs Leben.

Frau Elfriede Graf
Die sechsfache Mutter wurde früh Witwe und führte bereits vor dem 2. Weltkrieg die Domäne Marienburg mit großem Sachverstand und sozialen Engagement.

Marie v. Kleist
Marie von Kleist ist eine Hofdame der Königin Luise. Weshalb besucht sie Hildesheim?

Rosine Voß, VERHEIRATETE OHLENDORF
Ihre Mitgift hat gereicht, um 1856 den Hof in Hoheneggelsen zu kaufen. Ihr Vater wollte, dass sie lebenslang finanziell unabhängig bleibt.

Zeitreisende
Renata
Die Wappenfrau Hildesheims trägt ein Kleid in den Farben der Stadt. Seit Jahrhunderten krönt ihr Abbild das Wappen– dort ist die Zeitreisende bis heute zu finden.
Christian
Christian

Der Nachtwächter ist ein kräftiges Mannsbild und weiß auch mit lichtscheuen Gestalten unerschrocken umzugehen.
Matti
oder Mathilda? – Mann oder Weib? – die Nachtwächterin zu Hildesheim achtet in den dunklen Gassen auf die Sicherheit der Bürger. Sie weiß um viele Geheimnisse.

Mitglied im BVGD - Bundesverband der Gästeführer in Deutschland e. V. - www.bvgd.org